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St. Carolus bleibt verlässlicher Gesundheitsstandort

Krankenhaus konkretisiert Umbau der Versorgung

Foto: St. Carolus Krankenhaus Front (St. Carolus Krankenhaus / Stephanie Hänsch)

Görlitz. Viele Menschen fragen sich derzeit, wie es mit dem St. Carolus Krankenhaus weitergeht. Die Antwort lautet: Das Krankenhaus bleibt ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsversorgung für Görlitz und die angrenzende Region. Was sich verändert, sind die Organisation und die Neuaufteilung von bestimmten medizinischen Leistungen im Rahmen der zukünftigen Kooperation zwischen dem St. Carolus Krankenhaus und dem Städtischen Klinikum Görlitz.

Nach der im Juni bekannt gegebenen Kooperation mit dem Städtischen Klinikum Görlitz beginnt nun die schrittweise Neuausrichtung des Hauses. Das St. Carolus entwickelt sich zu einer sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtung und konzentriert sich künftig stärker auf ambulante und spezialisierte Leistungen.

 

Für Patientinnen und Patienten bedeutet das vor allem eines:

Bestimmte Angebote bleiben erhalten – andere verändern sich in der Ausrichtung.

 

Dazu gehören:
  • die stationäre Palliativversorgung,
  • das Schlaflabor,
  • die Endoskopie und gastroenterologische Funktionsdiagnostik,
  • ein Ambulantes OP-Zentrum mit den Fachrichtungen Allgemein-Chirurgie und Urologie
  • sowie die Erweiterung des Medizinischen Versorgungszentrums um eine urologische Praxis, die im September/Oktober eröffnen soll, sowie in Planung eine proktologische Sprechstunde mit ambulantem OP-Betrieb
  • Gleichzeitig wird die Zahl der stationären Betten an den zukünftigen Bedarf angepasst. Hintergrund ist u.a. die bundesweite Krankenhausreform, die ambulante und stationäre Versorgung künftig enger miteinander verzahnt.

Verlässliche Versorgung – heute und morgen

„Mit der Kooperation ist es gelungen, beide Krankenhausstandorte in Görlitz zu erhalten. Jetzt richten wir das St. Carolus so aus, dass wir auch künftig dort stark sind, wo wir für die Menschen einen echten Mehrwert bieten. Unser Ziel ist eine verlässliche Versorgung – heute und morgen“, sagt Geschäftsführer Lutz Möller. Die Umstellung betrifft auch die Beschäftigten des Krankenhauses. Rund die Hälfte der Arbeitsplätze wird in den kommenden Monaten wegfallen. Für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden individuelle Lösungen und Unterstützungsangebote erarbeitet. Die bewährte Qualität in der Umsetzung der Neuausrichtung bleibt erhalten.

Wichtig für Patientinnen und Patienten sowie den Rettungsdienst:

Die Notfallambulanz des St. Carolus bleibt bis einschließlich 30. September 2026 rund um die Uhr geöffnet. Erst danach übernimmt das Städtische Klinikum Görlitz im Rahmen der Kooperation die komplette  Notfallversorgung. Die stationären Behandlungen und Angebote der Fachbereiche Allgemeinchirurgie und Urologie bleiben bis zum 30.9.2026 erhalten. Im Oktober erweitert sich  das Ambulante OP-Zentrum.

Die Umsetzung der angepassten Versorgungsstruktur erfolgt schrittweise. Viele Veränderungen betreffen organisatorische Abläufe im Krankenhaus und bleiben für Patientinnen und Patienten kaum spür- und sichtbar. Die medizinische Versorgung bleibt während der vorzunehmenden Anpassungsmaßnahmen ohne Unterbrechung sichergestellt.

„Veränderung schafft oft Unsicherheit. Deshalb ist es uns wichtig, offen über jeden Schritt zu informieren – unsere Mitarbeitenden aber auch unsere Patientinnen und Patienten und Angehörige sowie unsere Partner. Wir möchten, dass sie wissen: Das St. Carolus bleibt ein verlässlicher Ansprechpartner für die Gesundheitsversorgung in unserer Region“, sagt Standortleiterin Daniela Kleeberg.

Kontakt für Rückfragen:

Kathrin Kiehle
Assistenz der Geschäftsführung
T: 03581 72-1994
E-Mail: k.kiehle@carolus-goerlitz.de