Urologie

Die Urologische Abteilung im St. Carolus Krankenhaus bietet das gesamte Leistungsspektrum für Diagnostik und Therapie urologischer Erkrankungen an. Dazu zählen urologische Eingriffe, insbesondere Tumorchirurgie der harnableitenden Organe und der männlichen Geschlechtsorgane.

Urologie Goerlitz

Das Team der Urologie

Gemeinsam mit seinem Team auf den Stationen 1 „Zittau“ und Station 2 „Bautzen“ steht Chefarzt Dr. med. A. Lammert für eine individuelle und ganzheitliche Versorgung der Patientinnen und Patienten.

Dr. med. A. Lammert
Chefarzt, Facharzt für Urologie und Medikamentöse Tumortherapie, Ärztlicher Direktor
Dr. med A. Wodke
Leitende Oberärztin, Fachärztin für Urologie
Dr. med. T. Zimmer
Oberarzt, Facharzt für Urologie und Notfallmedizin
U. Kowalik
Oberarzt, Facharzt für Urologie

Kontakt

Sekretariat
B. Serve
T: +49 (0) 3581 72 – 1202
F: +49 (0) 3581 72 – 1203

Fachgebiete & Spezialbereiche

Das Urologieteam am St. Carolus hat sich bei der Tumorbehandlung und in verschiedenen anderen Bereichen eine besondere Expertise erarbeitet, um den Patientinnen und Patienten eine optimale medizinische Versorgung zu ermöglichen.

Gutartige Prostatavergrößerung

Inkontinenztherapie

Behandlung von Nieren- & Harnleitersteinen

Urologie Goerlitz
Urologie Goerlitz
Urologie Goerlitz

Uro-Onkologie: Urologische Tumortherapie

Im Bereich der urologischen Organe sieht das Team der Urologie leider sehr viele Tumorerkrankungen. Die Tendenz steigt weiter an, da die Menschen immer älter werden und damit häufiger auch altersbedingte Krebserkrankungen von Prostata, Blase und Nieren erleben.

Die Urologische Tumortherapie zählt deshalb auch im St. Carolus zu den besonderen Schwerpunkten. Zunehmend gelingt es den Ärztinnen und Ärzten, die notwendigen Operationen minimal-invasiv durchzuführen – auch eine notwendige Chemotherapie kann heute sehr schonend gestaltet werden.

Tumorerkrankungen der Harnblase

Tumorerkrankungen der Prostata

Harnblasenentfernung

Hodentumoren

Tumoren in Nieren und Nierenbecken

Minimalinvasive Chirurgie

Endoskopische Operationsverfahren werden häufig auch minimalinvasive Chirurgie oder „Schlüsselloch-Chirurgie“ genannt. Die Arbeit mit einem Endoskop, das mit Kamera und OP-Werkzeugen ausgestattet ist, erfordert nur kleine Einschnitte was für den Patienten viele Vorteile hat: weniger Schmerzen, schnellere Wundheilung und häufig eine kürzere Zeit im Krankenhaus als bei „offen“ durchgeführten Operationen.

Ob ein Eingriff minimalinvasiv durchgeführt wird, entscheiden Operateur oder Operateurin im Gespräch mit den Betroffenen. Sofern die Befunde geeignet sind und keine erschwerenden Umstände vorliegen, sind minimalinvasive Eingriffe in der Regel das Mittel der Wahl.

So funktioniert die Schlüsselloch-Chirurgie: Zur Trennung der einzelnen Gewebeschichten und zur Schaffung eines OP-Raumes wird das OP-Gebiet über ein Röhrchen in der Bauchdecke mit einem Gas aufgefüllt. Über den Bauchnabel und zwei kleinere Einschnitte rechts und links davon werden eine Kamera mit Licht und die benötigten Geräte in den zu operierenden Bereich gebracht. Die Operation erfolgt dann anhand der Videobilder, die auf einen Bildschirm übertragen werden.

Das Leistungsspektrum

Stationäre Leistungen der Urologie

  • Nierensteinbehandlung über endoskopische Verfahren (URS, PNL), ESWL oder Laser
  • Entfernung der Blase mit Blasenersatz (Conduit oder Neoblase)
  • Nebennierenentfernung
  • Prostataoperation der gutartigen Vergrößerung per Elektroresektion oder Enukleation
  • Totale Prostataentfernung bei Krebs, auch nerverhaltend
  • Plastische Operationen der harnableitenden Organe, auch laparoskopisch
  • Inkontinenz-Operationen
  • Operationen an den äußeren männlichen Geschlechtsorganen
  • Neurourologische Eingriffe (Bulkamid, Botulinumtoxin, Blasenschrittmacher u. a.)
  • Behandlung von Problemen der männlichen Fortpflanzungsfähigkeit (Andrologie)
  • Behandlung von urologischen Tumorleiden mittels Chemotherapie, Hormon- und Immuntherapie sowie zielgerichtete Behandlung (Targettherapie)

Ambulante Leistungen

Viele Operationen lassen sich auch ambulant durchführen, sofern es der Patientenzustand und das Krankheitsbild zulassen. Ob der Verzicht auf einen stationären Aufenthalt möglich und ratsam ist, entscheiden Chirurg und Anästhesist gemeinsam mit der Patientin oder dem Patienten in der Sprechstunde vor dem Eingriff.