Harnsteine zählen zu den häufigsten Erkrankungen der Harnwege
Funktionsoberarzt Albert Krzak wird in seinem Vortrag über das Harnsteinleiden (Urolithiasis) informieren. Etwa jeder 17. bis 21. Erwachsene ist im Laufe seines Lebens davon betroffen. Der Vortrag richtet sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger und vermittelt verständlich, wie Nieren- und Harnleitersteine entstehen, wie sie diagnostiziert werden und welche modernen Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen – insbesondere in der Urologischen Klinik des St. Carolus Krankenhauses.
Expertise für die operative Entfernung von Harnsteinen
Die Urologische Klinik des St. Carolus Krankenhauses verfügt über langjährige Erfahrung in der Behandlung von Nieren- und Harnsteinen. Abhängig von Lage und Größe der Steine kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz – von der extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie bis hin zu minimalinvasiven operativen Methoden, die in geeigneten Fällen auch ambulant durchgeführt werden können.
Nutzung von Lasertechnologie
Ein besonderer Schwerpunkt des Vortrags liegt auf der Ureterorenoskopie, die derzeit als eine Methode der Wahl in der endourologischen Behandlung gilt. Dabei werden feinste Instrumente über die natürlichen Harnwege bis in die Niere geführt, wo die Steine mithilfe modernster Lasertechnologie zerkleinert und entfernt werden. Zukünftige Entwicklungen, etwa der Einsatz neuer Lasergeräte und Saugschleusen, werden vorgestellt.