Die Abteilung für Innere Medizin befasst sich mit der Diagnostik und Behandlung von Krankheiten innerer Organe. Im St. Carolus Krankenhaus Görlitz liegen die Schwerpunkte dabei auf Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Lunge, des Herz-Kreislauf-Systems und des Blutes.
Zum Therapiespektrum zählen unter anderem die endosonographische Diagnostik der Gallenwege und des Pankreas mit Probeentnahmen, Ultraschalluntersuchungen des Herzens, des Bauchraumes einschließlich Kontrastmittelsonographie, Ultraschall der Gefäße und des Herzens von der Speiseröhre aus. Darüber hinaus sind die Spezialisierungen in den Gebieten Schlafmedizin und Palliativversorgung hervorzuheben.
Gemeinsam mit seinem Team steht Chefarzt M. Stojanoski für eine individuelle und persönliche Versorgung der Patientinnen und Patienten.
Sekretariat A. Göpp T: +49 (0) 3581 72 – 1002 F: +49 (0) 3581 72 – 1003
Dieses Teilgebiet widmet sich der Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Magen-Darmtraktes, der Leber und der Bauchspeicheldrüse. Im Fokus stehen dabei Funktionsstörungen, Entzündungen oder auch Tumor-Erkrankungen.
Neben der klinischen Untersuchung mit Laboranalyse, Röntgen und Ultraschall, einschließlich Kontrastmittel-Ultraschall und Endosonographie, nutzt die Gastroenterologie vielfach video-endoskopische Verfahren. Die sogenannten „Spiegelungen“ werden bei der Untersuchung von Speiseröhre, Magen und verschiedenen Abschnitten des Darms zur Diagnostik genutzt.
Zu den Behandlungsmöglichkeiten in der Fachabteilung zählen die endoskopische Entfernung von Polypen und Tumoren im Magen-Darm-Trakt, die Behandlung von Geschwüren oder die Entfernung von Gallensteinen aus den Gallenwegen, ebenfalls per Endoskop (ERCP). Zudem erfolgen sonographisch gesteuerte Entnahmen von Gewebeproben aus Organen, wie der Leber.
Als häufigste Stoffwechselerkrankung zählt Diabetes mellitus zu den größten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und verursacht häufig Nieren- und Nervenkomplikationen. Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus werden in der Fachabteilung auf ihre Medikamente eingestellt und erlernen gemeinsam mit einer Diätassistentin den alltäglichen Umgang mit der „Zuckerkrankheit“ – von der regelmäßigen Blutzuckermessungen über die Injektion von Insulin bis zur Ernährungsumstellung.
Typ-1-Diabetes betrifft knapp zehn Prozent der Diabetiker in Deutschland. Dabei wenden sich körpereigene Abwehrstoffe gegen Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse, die schließlich dauerhaft geschädigt wird. Da Insulin für den Abbau von Zucker im Körper unverzichtbar ist, sind diese Patientinnen und Patienten dauerhaft auf Insulininjektionen angewiesen.
Typ-2-Diabetes wird oft auch „Altersdiabetes“ genannt, obwohl er in allen Altersgruppen auftreten kann. Hier sinkt die Empfindlichkeit der Körperzellen für Insulin, sodass die Bauchspeicheldrüse immer mehr davon produzieren muss, um den Blutzuckerhaushalt zu regulieren. Meist tritt diese Diabetesform als Folge von falscher Ernährung und mangelnder Bewegung auf. Therapieoptionen sind die Umstellung der Ernährung und regelmäßige körperliche Bewegung, darüber hinaus werden blutzuckersenkende Medikamente oder auch Insulin verordnet.
Schnarchen, nächtliche Luftnot oder Atemaussetzer im Schlaf werden im Schlaflabor untersucht und behandelt. Nach einer ambulanten Eingangsdiagnostik werden Patientinnen und Patienten im Schlaflabor des St. Carolus mit umfangreichen diagnostischen Optionen untersucht und, falls nötig, an spezialisierte Zentren in der Region zur Weiterbehandlung überwiesen.
Bei diesen Symptomen ist Untersuchungstermin im schlafmedizinischen Labor ratsam:
Das Schlaflabor im St. Carolus Krankenhaus ist von der Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin (DGSM) zertifiziert. Es zählt damit zu 150 Schlaflaboren in Deutschland, die sich dem strengen Zertifizierungsverfahren der DGSM gestellt haben.
Fr. Riedel T: +49 (0) 3581 72 – 1188
Auf der Palliativstation des St. Carolus Krankenhauses werden Patientinnen und Patienten mit fortschreitenden oder weit fortgeschrittenen Erkrankungen und nur noch begrenzter Lebenserwartung behandelt. Im Mittelpunkt der therapeutischen Bemühungen steht die Symptomkontrolle unter Beachtung aller psychischen, spirituellen und sozialen Probleme. Diese Behandlung schließt die Betreuung und Beratung der Angehörigen ein. Ziel ist die Organisation einer optimalen Weiterversorgung der Patienten am Ort ihrer Wahl, um die bestmögliche Lebensqualität zu gewährleisten.
Jede achte Krebserkrankung in Deutschland betrifft den Dickdarm oder den Mastdarm, mehr als die Hälfte der Patientinnen und Patienten erkranken jenseits des 70. Lebensjahres. Und weil mehr als 90 Prozent der Darmkrebsfälle aus gutartigen Polypen entstehen, ist die regelmäßige Vorsorge zur Früherkennung besonders im höheren Alter sehr wichtig.
Bis zu 10 Jahre dauert es, bis sich ein Polyp zum Darmkrebs entwickelt. In der Regel verursachen die Darmpolypen keine Beschwerden, oft werden sie zufällig im Rahmen einer Darmspiegelung (Koloskopie). Früh erkannt, können Sie meist im Rahmen einer weiteren Koloskopie entfernt werden. Für größere Polypen oder wenn sie an schwer zugänglichen Stellen liegen, ist für die weitere Diagnostik und Behandlung eine stationäre Aufnahme notwendig. Eine enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Chirurgie im St. Carolus stellt sicher, dass für jede Diagnose die bestmögliche Behandlung erfolgt.
Bei einem Krebsverdacht wird bereits während der Darmuntersuchung eine Gewebeprobe genommen. Bestätigt die Pathologie einen Tumorverdacht, kommt das interdisziplinäre und intersektorale Tumorboard zusammen, das gemeinsam das Ausmaß der Tumorerkrankung bewertet und über eine optimale Therapie entscheidet. So können die Ärztinnen und Ärzte im St. Carolus stadiengerecht und individuell auf die jeweilige Krankheitssituation eingehen.
Ansprechpartnerin S. Menzel Leitende Schwester Endoskopie/Funktionsabteilung T: +49 (0) 3581 72 – 1057
Implantation von Herzschrittmachersystemen oder Event-Recordern und deren Kontrolle.
Bereits seit 1998 arbeitet die Röntgenabteilung des St. Carolus Krankenhaus mit digitaler Technik. Durch den Einsatz dieser modernen Technologien wird mit geringer Strahlenbelastung eine exzellente Bildqualität erreicht.
Erfahren Sie mehr zum Aufenthalt im St. Carolus Krankenhaus Görlitz: Besuchszeiten, Ausstattung der Krankenzimmer und Informationen zu den Serviceangeboten im Krankenhaus.